CONMEDICON - Einarbeitung neuer Mitarbeiter (m/w/d)

Tipps zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter (m/w/d)


In Deutschland ist der Fachkräftemangel überregional präsent. Mittlerweise gibt es Praxen, die aufgrund dessen ihr Niveau nicht mehr halten können oder sich für ein Kleinerwerden entschieden haben. Um neue Mitarbeiter vom ersten Tag an zu motivieren und an die Praxis zu binden, braucht es eine sorgfältige Einarbeitung, die sich über mehr als nur einen Tag erstreckt.

Begrüssung

Die Begrüssung eines neuen Mitarbeiters ist Chefsache! Da neue Mitarbeiter sich am ersten Tag noch unsicher fühlen und nicht wissen, was am neuen Ort auf sie zukommt, ist eine angemessene Begrüssung wichtig. Sie sollten sich am ersten Tag ausreichend Zeit dafür nehmen und mit dem neuen Mitarbeiter ein persönliches Gespräch führen. In einem ersten Schritt werden ihm ein Überblick über die Praxis gegeben und seine künftigen Aufgaben erläutert.

Orientierungsgespräche

Vorgesetzte sollten sich auf diese Orientierungsgespräche gut vorbereiten und sie möglichst früh führen. Ein paar Notizen auf einem Post-It mit den Themen reichen dafür nicht aus. Vielmehr muss auch entsprechendes Informationsmaterial zusammengestellt werden, z. B.

  • Datenschutzrichtlinien
  • Leitlinien zu Führung und Zusammenarbeit
  • Unfallverhütungsvorschriften
  • Verbote

Diese Informationen benötigen neue Mitarbeiter zur Orientierung, denn sie kennen weder die Zuständigkeiten noch die innerbetrieblichen Abläufe.

Einarbeitungsplan

Vorgesetzte sollten einen Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter erstellen, um einen Informations-Overload zu vermeiden. Ein Einarbeitungsplan erleichtert die strukturierte Weitergaben von Informationen und ermöglicht neuen Mitarbeitern Aufgaben schnell und eigenverantwortlich zu übernehmen. Positive Folgen daraus sind: Die Kollegen sehen im neuen Mitarbeiter schneller einen wertvollen Partner und die Arbeitszufriedenheit steigt.

Der Einarbeitungsplan beispielsweise folgende Inhalte vorsehen:

  • über das Leistungsangebot und verwendete Produkte/Materialien
  • Organigramm
  • Prozessbeschreibungen
  • Ablagesystematik
  • Unterweisungen
  • Vertretung
  • Hygiene
  • Einführung in die Praxissoftware

Er kann aber auch Informationen enthalten, die Regelungen in der Praxis betreffen, wie z. B. Urlaubsregelung, Pausenregelung bei Praxen mit Schichtbetrieb.

Feedback-Gespräche

Während der ersten Monate sollten auch regelmässige Gespärche zwischen den neuen Mitarbeitern und ihrem Vorgesetzten stattfinden. Beide Seiten tauschen sich darin über die bislang gemachten Erfahrungen aus. Von Seiten Mitarbeiter werden erste mögliche Verbesserungsvorschläge zu Abläufen oder Praxisorganisation vorgebracht und diskutiert.

Feedback-Gespräche sind sehr wichtig, um dem neuen Mitarbeiter die Chance zu geben, potenziell falsches Verhalten künftig zu korrigieren und sich weiterzuentwickeln. Diese Gespräche haben auch zum Ziel, die Dauer des Arbeitsverhältnisses möglichst langfristig zu gestalten.

 

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